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"Von Anfang an in besten Händen” Eine Patientin zieht Bilanz: Ein Jahr nach der Darmkrebs-OP

Nicht immer muss es die große Uniklinik sein: Modernste Eingriffe direkt vor der Haustür

Es ist eine Geschichte, die Mut macht. Rosemarie Lampl aus der Region hatte vor einem Jahr die erschütternde Diagnose erhalten: Darmkrebs. Die Nachricht traf die 59-Jährige wie ein Schock, wollte sie eigentlich ohne jegliche Beschwerden nur zur Vorsorge Darmspiegelung gehen. Doch heute, ein Jahr nach ihrer Operation in der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen, strahlt sie und findet klare Worte.

Als die überraschende Diagnose feststand, stellte sich die Frage wo Operation und Therapie stattfinden sollen. Doch schon das erste Gespräch mit dem chirurgischen Team nahm ihr die Angst vor der Entscheidung. „Chefarzt Scholz und Dr. Tran haben mir sehr ruhig und verständlich erklärt, dass dieser Eingriff bei uns in Schrobenhausen bestens durchgeführt werden kann – und dass ich hier persönlich betreut werde. Das hat mich sehr beruhigt.”

Dr. Duoc Tran, leitender Oberarzt der Abteilung, führte den Eingriff durch – komplikationslos und mit hervorragendem Ergebnis. „Es ist alles gut gelaufen. Ich war so dankbar”, erinnert sich Frau Lampl. Schnell war die Patientin wieder auf den Beinen und konnte nach Hause entlassen werden.

Was sie während des Krankenhausaufenthaltes besonders beeindruckt hat: die Ruhe und Menschlichkeit des gesamten Teams. „Nie hatte ich das Gefühl, allein gelassen zu werden. Vom Arzt bis zur Pflege waren alle fürsorglich und kompetent. Man wird hier als Mensch wahrgenommen, nicht als Nummer.”

Heute, zwölf Monate nach der Operation, ist Rosemarie Lampl vollständig genesen. Sie geht spazieren, trifft Freunde, ist mit dem Fahrrad unterwegs „Ich habe keinerlei Einschränkungen. Ich lebe mein Leben, wie ich es vor der Diagnose gelebt habe – vielleicht sogar bewusster und dankbarer.” Zur zügigen Genesung trug auch die Operationstechnik als „Schlüsselochleingriff” bei. Anstatt des klassischen großen Bauchschnitts vom Unterbauch bis zu dem Brustbein bedarf es mittlerweile nur noch vier 1cm-Schnitte und eines Bergeschnittes für den zu entfernenden Darmanteil. Was bei Blinddarm- und Gallenblasenentfernungen schon lange Standard ist, wird unter Chefarzt Scholz und seinem Team auch bei Darmkrebsoperationen in Schrobenhausen erfolgreich eingesetzt. Auch die Rückverlagerung des zwischenzeitlich künstlichen Darmausganges erfolgte letzten Herbst problemlos. Die Nachsorge beim Kreiskrankenhaus gibt der Patientin zusätzliche Sicherheit: „Ich bin gut aufgehoben, das weiß ich. Wenn ich Fragen habe, bin ich nicht allein damit.”

Eine Chemotherapie brauchte die Patientin dank der frühen Erkennung und komplikationslosen Operation erfreulicherweise nicht. Der Hausarzt hatte sie vor gut einem Jahr zur Darmspiegelung in das MVZ Schrobenhausen überwiesen und ist auch jetzt wieder ihr erster Ansprechpartner für den weiteren Verlauf und die Planung der Nachsorgeuntersuchungen. Die enge Zusammenarbeit von Niedergelassenen und Klinik ist im Falle schwerer Erkrankungen besonders wichtig.

Auf die Frage, was sie anderen Patientinnen und Patienten mit auf den Weg geben würde, antwortet sie ohne Zögern: „Sagen Sie es ruhig weiter. Man muss
nicht in die Großstadt fahren. Hier stimmen die medizinische Qualität und die Menschlichkeit noch dazu.”

Chefarzt Stefan Scholz freut sich über solche Rückmeldungen und sieht darin eine Bestätigung des täglichen Anspruchs seines Teams: „Wir sind ein modernes Kreiskrankenhaus mit hohem medizinischem Standard. Ob Schilddrüsenerkrankungen, Darmchirurgie oder andere viszeralchirurgische Eingriffe – unsere Patientinnen und Patienten können hier heimatnah versorgt werden. Auch die Nähe zur Familie und die damit verbundenen regelmäßigen Besuche werden als Genesungsfaktoren gerne unterschätzt."

Foto: Dr. Katrin Singer

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