Notfall
29. November 2017 admin

Demenz?!? – eine Herausforderung für die
Gesellschaft und das Krankenhaus

Vorbeugung und Hilfe bei Alzheimer-Demenz – Kreiskrankenhaus Schrobenhausen lädt zu kostenlosen Infoabenden ein

Vom 24. Oktober bis 30. Oktober 2016 öffnen zum dritten Mal die Mitgliedskliniken der Klinik-Kompetenz-Bayern eG (KKB) ihre Türen zur gemeinsamen KKB-Info-Woche. „Wir wollen in dieser Woche zeigen, welche Qualität wir als kommunale und freigemeinnützige Kliniken den Patienten in den Regionen bieten“, beschreibt Prof. Dr. Alexander Schraml, Vorstand der KKB, das Konzept.
Bereits seit 2011 besteht dieser Zusammenschluss von Kliniken, die sich als eingetragene Genossenschaft effektiv vernetzen. Auch das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen ist Teil dieser Kooperation und beteiligt sich zusammen mit dem Geriatriezentrum Neuburg an der anstehenden Info-Woche.

Diesjähriges Thema ist das Schreckgespenst Demenz. Jeder hat davon gehört, aber was passiert wenn ein Angehöriger wirklich betroffen ist?
Aktuell leiden in Deutschland mehr als 1,3 Millionen Menschen an einer Demenzerkrankung. Die wohl häufigste Form ist dabei die Alzheimer-Demenz. Dabei nimmt die Fähigkeit der Denkleistungen immer mehr ab, Aktivitäten des alltäglichen Lebens können nicht mehr bewältigt werden und Verhaltensauffälligkeiten treten auf. Betroffen sind fast ausschließlich Personen höheren Alters.

Ende Oktober können sich Angehörige und Interessierte im Kreiskrankenhaus zu diesem Thema näher informieren:
Am Mittwoch, den 26.10.2016, wird um 17:30 Uhr Fach-Krankenschwester Tanja Thome vom Geriatriezentrum in Neuburg (GZN) zahlreiche Tipps geben, wie man demenzkranke Angehörige besser pflegen und aktivieren kann. Aber wie aktiviert man jemanden, wenn die Merkfähigkeit eingeschränkt ist? Die aktivierend-therapeutische Pflege nutzt verschiedene Ansätze dazu, die im Vortrag kurz vorgestellt werden. Im Zentrum stehen Wahrnehmung und Wahrnehmungslogik von an Demenz erkrankten Menschen. Anschließend um 18:15 Uhr wird Sandra Grimm, leitende Ergotherapeutin des GZN, Angehörigen zahlreiche Hilfen zur Lebensgestaltung bei Demenz aufzeigen.
Am Donnerstag, den 27.10.2016, um 17:30 Uhr wird Robert Fischer vom Sozialdienst des Krankenhauses informieren, welche Hilfestellungen für Demenzkranke in der Region bestehen, um möglichst lange weiter zu Hause wohnen zu können. Um 18 Uhr referiert Dr. med. Max Dienel, Oberarzt im GZN, über die Möglichkeit, einer Demenz durch Ernährungsumstellung vorzubeugen. Er wird aufzeigen, welche Lebensmittel dem Gehirn gut tun und die Gedächtnisfunktion verbessern.

Alle Vorträge finden im Großen Mehrzweckraum des Kreiskrankenhauses Schrobenhausen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.