Notfall

Behandlung von Übergewicht

Adipositaschirurgie

“Zuviel-Isst-Zuviel”

Regelmäßig finden “Zuviel-Isst-Zuviel” Kurse im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen sowie in Ingolstadt im Peter-Steuart-Haus, Herschelstr. 20 statt. Sie können sich im chirurgischen Sekretariat unter Tel.: 08252 – 94 220 und im Internet unter www.bzobb.de für die Kurse anmelden.

Hier finden Sie auch die Termine der folgenden Kursangebote.
Anmeldung

Patientenpfad bei morbidem Übergewicht/Adipositas

Im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen werden

angeboten und durchgeführt.


Wieviel Prozent meines Übergewichtes habe ich abgenommen? Hier die Lösung:

%EWL-Rechner

BMI-Rechner

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.bzobb.de

Selbsthilfegruppe Adipositas Schrobenhausen


Wenn Sie eine entsprechende Beratung wünschen ist der Ablauf im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen GmbH folgender:

Nach telefonischem Erstkontakt Ihrerseits mit dem chirurgischen Sekretariat bekommen Sie die gemeinsamen Unterlagen zugesendet. Diese sollten nach bestem Wissen und Gewissen ausgefüllt und an folgende Adresse zurück gesendet oder gefaxt werden werden.

Nach Eingang der Unterlagen bekommen Sie einen Termin in der Adipositassprechstunde. Hierfür werden Sie telefonisch oder schriftlich informiert. Bitte Überweisungsschein mitbringen.


Adipositaschirurgie, metabolische Chirurgie am Kreiskrankenhaus Schrobenhausen GmbH

in Kooperation mit der chirurgischen Klinik München – Bogenhausen

Am Kreiskrankenhaus Schrobenhausen GmbH wird in Kooperation mit der Chirurgischen Klinik München – Bogenhausen ein Netzwerk aus niedergelassenen Ärzten und Krankenhausärzten aufgebaut. Gemeinsam werden alle Operationen der Adipositaschirugie angeboten.

Weiterführende Informationen erhalten Patienten über das Sekretariat der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen unter der Tel.: 08252 94-220.

Hintergrund:

Deutschland nimmt bei der Adipositas (Starkes Übergewicht, Fettleibigkeit) in Europa einen Spitzenplatz ein. 2003 waren in unserem Land 51,4% der Bevölkerung übergewichtig und 9 Millionen bereits adipös (Body-Mass-Index > 30, Körpergewicht dividiert durch Körpergröße zum Quadrat). Die Tendenz ist weiter steigend.

Die metabolische Chirurgie ist direkt mit der Adipositas-Chirurgie verbunden. Bei der Adipositas-Chirurgie handelt es sich um operative Verfahren, mit denen krankhaftes Übergewicht behandelt werden kann. Diese Eingriffe stellen sozusagen die letzte Möglichkeit der Übergewichtsbehandlung dar. Daher werden von den Fachgesellschaften und Krankenkassen strenge Kriterien für die Durchführung dieser Operationen vorgegeben. Erst mit Erfüllung aller Punkte kann bei den Krankenkassen ein Antrag auf Kostenübernahme für eine operative Behandlung gestellt werden. Patienten und Chirurgen müssen dabei erkennen, dass Adipositaspatienten sehr häufig die Kriterien einer Sucht erfüllen (80%). Die Behandlung der Adipositas ist somit nicht mit der Operation erledigt. Vielmehr geht es um eine lebenslange Begleitung der operierten Patienten. Eine erfolgversprechende Behandlung ist nur im Team von niedergelassenen Ärzten und Krankenhausärzten zu gewährleisten. Zu berücksichtigen ist dabei, dass ein seit Jahren bestehendes Übergewicht oftmals bereits zu Folgeerkrankungen geführt hat. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Nieren und der Lungen sind vielfach die Folge des massiven Übergewichtes.

Warum ist aktuell die metabolische Chirurgie in aller Munde?

Durch verschiedene wissenschaftliche Arbeiten ist nachgewiesen, dass übergewichtige Diabetiker Typ II, also Menschen, die an der Zuckerkrankheit leiden, in 70% bis 80% der Fälle nach der operativen Implantation eines Magenbandes insulinfrei wurden. Es handelt es sich damit um eine Behandlungsmöglichkeit des Diabetes Typ II wenn zusätzlich Begleiterkrankungen vorliegen.

Besonders problematisch ist bei betroffenen Menschen das Zusammentreffen von Adipositas, Diabetes, Herzkreisklauf-Erkrankungen und Bewegungsarmut durch Gelenkbeschwerden. Diese Kombination von Erkrankungen wird in der Literatur als „tödliches Quartett” bezeichnet. Durch eine Gewichtsreduktion nach z. B. Einsetzen eines verstellbaren Magenbandes sind auch für diese Folgeerkrankungen positive Effekte beschrieben.